Passivrauchen 12.02.07

Zahlen und Fakten!

  • Passivrauchen bei Angestellten der Gastronomie verursacht pro Arbeitstag einen Todesfall
  • 20 – 30 % erhöhtes Lungenkrebsrisiko durch Passivrauchen entspricht etwa 400 Todesfällen pro Jahr
  • 30% erhöhtes KHK-Risiko (koronare Herzkrankheit) , dies entspricht etwa 50.000 Todesfällen pro Jahr
  • durch Passivrauch sterben jährlich 770 Nichtraucher an einem Schlaganfall, 50 Nichtraucher an einer Lungenerkrankung und 260 Nichtraucher an Lungenkrebs
  • 60 Säuglinge und 200 Kleinkinder sterben jährlich in Raucherhaushalten durch Folgen des Passivrauchens
  • Eine Stunde pro Tag im gleichen Zimmer mit einem Raucher löst mit einer 100-fach größeren Wahrscheinlichkeit Lungenkrebs bei einem Nichtraucher aus, als 20 Jahre in einem Gebäude, in welchem Asbest in die Wände eingebaut wurde
  • 6 Stunden Passivrauchen entspricht zwei gerauchten Zigaretten
  • Feinstaubbelastung durch Zigarettenqualm von drei Zigaretten ist um ein 5faches höher als einen Dieselmotor 30 Minuten in einer Garage laufen zu lassen

In Deutschland sterben jährlich etwa 3300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens. Bereits im Mutterleib werden 170.000 ungeborene Leben dem Qualm ausgesetzt. 8 Millionen Kinder müssen Tabakqualm zu Hause ertragen.

Rauch enthält über 4000 verschiedene Stoffe. 40 dieser Stoffe sind krebserregend. Auch wenn ein Raum, in dem geraucht wurde, gelüftet wird, bleiben chemische Bestandteile weiter im Raum erhalten.

Deutschland steht europaweit mit diesen Zahlen an der traurigen Führungsspitze. Wann immer Sie die Möglichkeit haben, meiden Sie Orte, an denen geraucht wird.