Zahlen und Fakten!12.02.07

Was ist Passivrauchen?

Passivraucher Nicht freiwillig den Tabakqualm von Rauchern einzuatmen bezeichnet man als Passivrauchen. Genau wie durch das aktive Rauchen, können durch das passive Rauchen schwere Krankheiten auftreten. Zu den akuten Erkrankungen zählen:
  • Augenbrennen
  • Schwellungen der Schleimhäute
  • Akute Atemwegssymptome
  • Kopfschmerzen
  • Schwindelanfälle
  • Schlafstörungen
Lediglich in der Häufigkeit und im Ausmaß unterscheiden sich hier die Leiden der Passivraucher von denen der Raucher. Zu den akuten Erkrankungen kommt ein erhöhtes Risiko an chronischen Krankheiten mit Todesfolgen zu erkranken. Diese wären:
  • Lungenkrebs
  • Schlaganfall
  • COPD
  • Plötzlicher Kindstod

Gefahr für die eigene Gesundheit durch Passivrauchen!

Um so länger sich ein Passivraucher dem Zigarettenqualm aussetzt, um so höher ist das Risiko einer akuten Erkrankung. Besonders gefährdete Personengruppen sind:
  • Ungeborene Kinder
  • Chronisch Kranke
  • Heranwachsende
  • Körperlich geschwächte Menschen
Das Lungenkrebsrisiko bei einem Passivraucher ist 30 % höher als bei Nichtrauchern, die sich nicht ständig dem Qualm von Rauchern aussetzen.


Passivrauchen am Arbeitsplatz!

Die Arbeitsstättenverordnung verpflichtet einen Unternehmer, das Rauchen am Arbeitsplatz zu untersagen. Zu den Ausnahmen zählen Betriebe, in den das Rauchen zur Art des Betriebes zählt. Das Rauchen am Arbeitsplatz zu verbieten hat aber für beide Seiten Vorteile.

Unternehmer:
  • Produktivität wird gesteigert
  • Weniger Personalkosten durch weniger Fehltage
  • Niedriger Krankenstand
  • Geringere Reinigungskosten
  • Verringerte Gefahr von Bränden
Mitarbeiter:
  • Positives Arbeitsklima
  • Keine Arbeitsplatzgefährdung durch häufige Krankheit
  • Kein vorzeitiges Ausscheiden durch Krankheit
  • Steigende Arbeitsmotivation